Lebenshilfe Detmold e. V.

Der Verein

Wir über uns

Der Verein Lebenshilfe Detmold e.V. trägt seit seiner Gründung die Arbeit der Lebenshilfe Detmold. In ihm sind Eltern, Angehörige, Betreuer und Freunde der Menschen mit Behinderung vertreten. Eine Verpflichtung, in den Verein einzutreten, wenn ein behinderter Angehöriger in die Lebenshilfe aufgenommen wird, gibt es nicht.

Die Mitglieder des Vereins unterstützen die Arbeit der Lebenshilfe. So werden von Mitgliedern des Vereins Veranstaltungen wie die Frühlingsfahrt oder der Tanzabend organisiert und durchgeführt. Einige Mitglieder treffen sich in den Elterngesprächskreisen. Hier werden Informationen ausgetauscht, diskutiert und Freizeit gemeinsam gestaltet. Auch die Vorstandsarbeit wird von einzelnen Mitgliedern ehrenamtlich geleistet.

Ein- bis zweimal im Jahr gibt es eine Mitgliederversammlung, auf der alle wichtigen Belange des Vereins besprochen und entschieden werden. Jeder, der die Arbeit der Lebenshilfe unterstützen möchte, kann Mitglied im Verein werden.

Der Vorstand

Der Lebenshilfe-Vorstand besteht aus Cordula Holle (Vorsitzende), Hermann Hibbeler (stv. Vorsitzender),

Friedel Heuwinkel (stv. Vorsitzender), Andrea Rüchel, Franz-Josef Faltin, Horst Kille und Stefan Wolf.

Chronologie der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Kreisvereinigung Detmold e.V.

  • 30. November 1962
    Gründung
    der „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind Kreisvereinigung Detmold e.V.“
    1. Vorstand:
    Dr. med. habil. Hans Mannkopf
    Dr. Ursula Seemann
    Gudrun Rauchschwalbe
  • Mai 1963
    Anmietung eines Raums im Haus der Jugend der Stadt Detmold.
    Halbtagsbetreuung von 12 Kindern.
    Im November wird ein zweiter Raum für weitere 12 Kinder im Sonderkindergarten gemietet.
  • April 1964
    Anmietung der Räume des ehemaligen städtischen Kindergartens in der Freiligrathstr. 22.
    Ausweitung des Sonderkindergartens zur Tagesbildungsstätte.
  • Frühjahr 1966
    Erweiterung um eine Anlernwerkstatt mit Gruppen für Tischlerei und Hauswirtschaft für 20 Jugendliche und junge Erwachsene im Kellergeschoß der Freiligrathstr. 22.
  • Herbst 1967
    Umzug der Anlernwerkstatt ins Gut Johannettental und Gründung der Beschützenden Werkstatt mit den zusätzlichen Gruppen Plantage und Mosterei.
  • 1967
    Das Obstgut Johannettental wird erworben. Haupthaus und Schafstall werden zunächst umgebaut. Später folgen Kuhstall und Baracke.
    Gründung der Verwaltungsgemeinschaft DPWV in der Freiligrathstr. 22.
  • 24. Oktober 1970
    Der Umzug vom Kindergarten und der Tagesbildungsstätte ins Gut Johannettental.
  • 1971
    Einrichtung einer Wohngruppe für sechs mehrfachbehinderte, gehörlose Menschen auf dem Gut Johannettental.
  • 1972
    Einweihung der ersten „Werkstatt für Behinderte“. Sie trägt den Namen Gutswerkstätten Johannettental.
    Das im Jahr 1920 von der Petri-Stiftung als Entbindungsheim in Detmold errichtete Gebäude wird von der Stiftung gemeinsam mit der Lebenshilfe Detmold zu einem Wohnheim umgebaut. Danach kann das Haus von 40 Bewohner*innen bezogen werden.
  • 1. Januar 1975
    Anerkennung der Werkstatt durch die Bundesan-stalt für Arbeit. Die Tagesbildungsstätte wird Er-satzschule für geistig Behinderte. Träger wird die Lebenshilfe Detmold.
  • 1976
    Neubau des Sonderkindergartens mit Kleinschwimmbecken. Der Kindergarten trägt den Namen Marianne-Frostig-Kindergarten.
  • 1978
    Gründung der Entwicklungsabteilung ProReha. Durchführung folgender Projekte (finanziert u.a. durch die Aktion Mensch, die Firma IBM Deutsch-land, BMBW, Ausgleichsfond beim BMA, EU):
    • Entwicklung eines PERTRA-Spielsatzes nach dem Marianne-Frostig-Konzept
    • Lernwege zur beruflichen Rehabilitation in Werkstätten für Behinderte
    • Hilfen für die Arbeit im Kindergarten
    • Lernen-Planen-Handeln, Handreichungen für den Unterricht in der Schule für geistig behinderte Kinder
    • Berufliche Bildung psychisch behinderter Mitarbeiter in der WfB
    • Arbeitssicherheit in der WfB
    • Lernsoftware BLOB
    • Die Methode Reuven Feuersteins
    • Einsatz des Computers als Lehr-und Lern-mittel für geistig behinderte Erwachsene in der WfB
    • Blic
    • Multiple
    • Entwicklung der Lernsoftware für den Berufsbildungsbereich
    • Lernsoftware SUUM
    • Methodenhandbuch
    • PAC-Überarbeitung der Lernziele und der Handbücher, EDV-Programm für PAC
  • 1980
    Erstes Sportfest für behinderte Menschen der Lebenshilfe (Johannettentaler Sommerspiele).
    In Blomberg, Detmold, Lage und Schlangen werden Elterngesprächskreise gegründet.
  • 1982
    Das Haus Sauerländer wird von der Lebenshilfe Detmold erworben und in der Folgezeit renoviert.
  • April 1983
    25 jüngere behinderte Erwachsene beziehen das Haus Sauerländer.
  • 1983
    Auf dem Gut Johannettental wird für die Schule ein gebrauchter Pavillon mit fünf Klassen- und dazugehörigen Nebenräumen errichtet.
  • März 1983
    In der Zweigwerkstatt Vahlhausen finden ca. sechs psychisch und körperlich behinderte Menschen Arbeit in der Elektromontage. Eine Druckerei wird im gleichen Jahr eingerichtet. Der Ausbau auf ca. 30 Arbeitsplätze erfolgt 1885 bis 1986.
  • 1984
    Erwerb und Ausbau des Lohmannshofes bis 1986. Einrichten einer Wohngruppe für sechs behinderte Männer, Ausbau der Plantage II, der Mosterei und der Gärtnerei.
  • 1986
    Anlässlich des Todes von Herrn Friedrich-Wilhelm Kanne (Mitglied aus der Gründungszeit der Lebenshilfe) erhält die Lebenshilfe eine namhafte Spende, zum Ausbau der Wohnstätte Friedrich-Wilhelm-Kanne-Haus.
  • 1988
    Ein Familienentlastender Dienst wird eingerichtet.
  • 1989
    Erwerb des Gebäudes der ehemaligen landwirtschaftlichen Berufsschule. Es entsteht die Zweigwerkstatt KAP Horn mit ca. 40 Arbeitsplätzen.
  • 1990
    In Bad Meinberg erwirbt die Lebenshilfe Detmold ein 1968 erbautes Pensionshaus Haus Alexandra mit großem Grundstück. Sie nutzt es als Wohnstätte.
  • April 1990
    Nachdem die Lebenshilfe Detmold am 1. Oktober 1989 die Hallen der Fa. Jahn in Schönemark gekauft und in der Zwischenzeit für eigene Zwecke hergerichtet hat, kann im April die Tischlerei aus dem Johannettental hierher ziehen. Zwei große Hallen und Nebengebäude mit den dazugehörigen Sanitärräumen und einer Kantine sollen bis 1994 in der Werre-Werkstatt weiter ausgebaut werden.
  • 1991
    Im Paritätischen Sozial Seminar (PSS) wird eine Küche eingerichtet. Die Bewirtschaftung der Fachschule und der Fortbildungsstätte wird von der WfB übernommen.
  • 1992
    Die Sonderschule geht in die Trägerschaft des Kreises Lippe über.
    In Veldrom wird die Waldgaststätte Kattenmühle von der Familie Senger erworben und zur Wohnstätte für 30 Bewohner ausgebaut.
  • 1994
    Der Ausbau der Werre-Werkstatt wird abgeschlossen.
  • 1995
    Die Außenwohnstätte Kötterhaus wird erworben und für acht behinderte Erwachsene ausgebaut.
  • Februar 1996
    Verabschiedung von Dr. Gudrun Schmitz in Schönemark, Gründungsmitglied und langjährige Gesamt-Leiterin der Lebenshilfe Detmold.
  • Oktober 1997
    Die Zweigwerkstatt City-Werkstatt für Menschen mit psychischen Behinderungen wird mit zunächst 60 Plätzen bezogen und später auf 100 Plätze ausgebaut.
  • Oktober 2000
    Umbau der alten Außenwohngruppe auf dem Lohmannshof, Erweiterung auf 9 Wohnplätze.
  • 2001
    Die Zweigwerkstatt Vahlhausen wird für ältere behinderte Menschen umgebaut.
  • April 2002
    Hans-Hermann Schmitz tritt in den Ruhestand und übergibt das Ruder an den neuen Geschäftsführer, Bernd Conrad.
  • Juli 2002
    Der Erweiterungsbau des Hauses Alexandra wird fertiggestellt. Damit können 24 Menschen mit Behinderung in dieser Wohnstätte wohnen.
  • Oktober 2002
    Die Lebenshilfe Detmold übernimmt die Bewirtschaftung des Casinos in der Telekom in Detmold.
  • November 2002
    Die Lebenshilfe Detmold führt mit acht behinderten Mitarbeiter*innen Aufträge im Unternehmen rou bill aus. Gleichzeitig errichtet sie mit fünf behinderten Mitarbeiter*innen in der Firma Zako eine Außenarbeitsgruppe.
  • März 2003
    30jähriges Jubiläum der Wohnstätte Petri-Stiftung.
  • Mai 2003
    40jähriges Jubiläum der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Kreisvereinigung Detmold e.V.
  • November 2003
    Podiumsdiskussion im Kreishaus mit Politikern zur Reform der Sozialgesetzbücher II, IX und XII.
  • August 2004
    Die Lebenshilfe Detmold eröffnet eine Beratungsstelle für und durch Menschen mit Behinderung in der alten Schule am Wall in Detmold.
  • November 2004
    Die Zweigwerkstatt Egge-Werkstatt wird nach erfolgreichem Umbau eingeweiht. Entstanden sind 30 neue Arbeitsplätze für Menschen mit seelischen Behinderungen.
  • Dezember 2004
    Die Lebenshilfe ist zum ersten Mal mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Detmold vertreten.
  • März 2005
    Im März schließt die Lebenshilfe mit dem Verein Stadthaus einen Kooperationsvertrag und über-nimmt die Begleitung von Bewohnern des Vereins Stadthaus, der in der Elisabethstraße ein Hotel betreibt.
  • Mai 2005
    Der Elterngesprächskreis um Ruth Pachnicke wird 25 Jahre alt.
  • August 2005
    Die Garten- und Landschaftspflegegruppe zieht vom Stöltinghof auf das Gelände der Telekom in der Wittekindstraße. Hier finden sie deutlich bessere räumliche Gegebenheiten und man wird dem Platzbedarf der Gruppe der Menschen mit sehr schweren Behinderungen auf dem Stöltinghof gerecht.
    Das Leitbild der Lebenshilfe Detmold wird verabschiedet.
  • Oktober 2005
    Die integrative Fotogruppe Irrlichter feiert ihr 25jähriges Bestehen. Zahlreiche Mitglieder der Fotogruppe arbeiten und leben in der Lebenshilfe Detmold e.V.
    Die Lebenshilfe Detmold stellt die Ergebnisse der ersten Nutzerbefragung der Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen vor. Sie zeigt eine hohe Zufriedenheit mit den Angeboten.
  • März 2006
    Die Lebenshilfe erhält auf Vorschlag des Werkstattrates einen neuen Namen: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung, Kreisvereinigung Detmold e.V.
  • Mai 2006
    Benefiztage der Lebenshilfe Detmold unter Schirmherrschaft von Stephan Prinz zur Lippe: ein Konzert mit der Pianistin Inga Kazantseva und Semir Dubinovic im Sommertheater und das erste Flößchen-Fun am Friedrichstaler Kanal, das nun alle zwei Jahre stattfindet.
  • Juni 2006
    In den Räumlichkeiten des Telekom Gebäudes werden 30 neue Werkstattplätze im Bereich Elektromontage geschaffen.
  • September 2006
    Die Marianne-Frostig-Kindertagesstätte feiert ihren 30. Geburtstag.
  • Oktober 2006
    Die Firma rou bill bezieht seinen neuen Standort im Industriegebiet Lemgo Lieme. Die Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderung bleiben trotz Umzug in ein anderes Einzugsgebiet erhalten.
  • November 2006
    Die Mitgründerin der Lebenshilfe Detmold e.V., Dr. Gudrun Schmitz, erhält die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  • Dezember 2006
    Die Lebenshilfe Detmold erhält ein Corporate Design und ist im Internet präsent.
  • April 2007
    Aufbau einer dritten Garten- und Landschaftspflegegruppe.
  • Juni 2007
    Einweihung der neuen Wohnstätte auf dem Lohmannshof. Hier erhalten 24 vorwiegend ältere Menschen mit geistiger Behinderung und stärkeren körperlichen Beeinträchtigungen ein neues Zuhause. Darüber hinaus entstehen hier 24 tagesstrukturierende Plätze.
  • August 2007
    Das neue Werkstattgebäude auf dem Gut Johannettental wird eingeweiht. Speziell für Menschen mit Schwerstbehinderung und starken körperlichen Beeinträchtigungen wurden hier 36 weitere Arbeitsplätze im Bereich der industriellen Fertigung und Verpackung eingerichtet.
    Die Lebenshilfe Detmold kooperiert mit der VHS Detmold. Sie bieten gemeinsam Bildungsveranstaltungen für Menschen mit und ohne Behinderung an.
  • September 2007
    Auf dem Gut Johannettental wird die neugebaute Apfelsortier- und Kühlanlage in Betrieb genommen.
  • Februar 2008
    Das ABW zieht in die neuen zentral gelegenen Räumlichkeiten im Bahnhofsgebäude.
  • März 2008
    Im Gebäude der Telekom werden weitere 24 Werkstattplätze der City Werkstatt im Bereich Elektromontage, Verpackung und Prüfung eingerichtet.
    Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Detmold nehmen am Tanzprojekt ResiDance teil. Dieses von der Peter Gläsel Stiftung finanzierte und initiierte Tanzprojekt arbeitet nach dem Konzept von Community Dance, das unter anderem Royston Maldom mitentwickelt hat.
    Der Werkstattleiter Jochen Kotzenberg wird in den Ruhestand verabschiedet.
  • April 2008
    Das Integrationsprojekt bistro & kaffeebar „unErwartet“ öffnet seine Pforten im Detmolder Bahnhofsgebäude.
  • Mai 2008
    Der neue Hofladen auf dem Lohmannshof wird nach umfangreichen Umbaumaßnahmen eröffnet.
  • Juli 2008
    Die Wohnstätte Haus Sauerländer feiert ihren 25. Geburtstag.
    Beginn der Kooperation mit der polnischen Einrichtung für geistig behinderte Menschen PSOUU aus Jaroslaw.
  • März 2009
    Die Tischlerei in der Werre Werkstatt erstellt die ersten Wanderstäbe „Gemse“. Auf der Werkstätten:Messe gewinnt dieses Produkt die Auszeichnung „exzellent:produkt“.
  • Mai 2009
    Einweihung des Gartens der Sinne der Wohnstätte Lohmannshof.
  • August 2009
    Podiumsdiskussion zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe.
  • September 2009
    Die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung erhält einen weiteren Standort im Kreishaus.
  • Oktober 2009
    Die Lebenshilfe Detmold übernimmt das Casino im Kreishaus.
  • Dezember 2009
    Ruth Pachnicke erhält den Lippischen Ehrenring in Gold vom Kreis Lippe. Dieser Ring wird in diesem Jahr das erste Mal vergeben.
  • Januar 2010
    Die Balanced Scorecard (BSC) wird in der Lebenshilfe Detmold eingeführt.
    Das Casino im Kreishaus wird als Integrationsunternehmen von der Lebenshilfe Detmold geführt.
    Die Werre Werkstatt erweitert ihre Lagerkapazitäten.
  • März 2010
    Änderung der Satzung der Lebenshilfe Detmold, Zweck des Vereins ist es nun auch, Kinder ohne Behinderung zu begleiten.
  • Mai 2010
    Benefizkonzert der berühmten Pianistin Dina Ugorskaja im Sommertheater zugunsten der neuen Wohnstätte in Lage.
  • Juli 2010
    Übergabe des Preises „red dot“ an die Lebenshilfe für ihr Produkt „Gemse“.
    Die integrative Fotogruppe „Irrlichter“ wird 30 Jahre alt.
  • August 2010
    Übernahme der Elternselbsthilfe integrative Kita Flohkiste in Detmold.
  • September 2010
    Kooperation mit dem Autismus OWL Verein.
    Die Stiftung Petri wird erweitert zur Petri-Stiftung Lebenshilfe Detmold und erhält dadurch auch einen erweiterten Aufgabenbereich.
  • Oktober 2010
    Einweihung der neuen Wohnstätte in Lage Wohnhaus Tu Hus. Hier wurden 24 Wohnplätze und 24 Plätze für tagesstrukturierende Maßnahmen für Menschen mit geistiger Behinderung geschaffen.
    Der Elterngesprächskreis um Ruth Pachnicke wird 30 Jahre alt.
    Die Lebenshilfe tritt Lippequalität, dem Verein zur Förderung regionaler Produktion und Vermarktung, bei.
  • Dezember 2010
    70 neue Werkstattplätze entstehen in der Telekom.
  • Februar 2011
    Verleihung des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland in Gold an die Lebenshilfe Detmold und den Designer Jan-Erik Gerdt für die „Gemse“.
  • Mai 2011
    Das 4. Flößchen-Fun findet statt. Der Erlös geht an die Kita Flohkiste.
  • August 2011
    Die Katholische Hochschule Paderborn befragt die Bewohner*innen der Wohnstätten und des Ambulant betreuten Wohnens. Seit diesem Jahr findet jährlich eine solche Befragung im Bereich Wohnen statt.
  • September 2011
    Nach umfassenden Umbaumaßnahmen wird in der Werre Werkstatt ein separater Berufsbildungsbereich eingeweiht.
    PSOUU Jaroslaw sichert sich für ganz Polen das Recht, den Wanderstab „Gemse“ zu vertreiben.
  • Oktober 2011
    Die integrative Kindertagesstätte Flohkiste zieht in neue Räumlichkeiten in der Arminstraße in Detmold. Hier werden in zwei Gruppen 15 Kinder im Alter bis 3 Jahre und 15 Kinder zwischen drei und sechs Jahren betreut und gefördert.
  • Frühjahr 2012
    Der Therapiebegleithund „Tomte“ nimmt seine Arbeit im Bereich Wohnen auf. Die Kosten dafür hat der Lions Club Detmold-Residenz übernommen.
  • Juni 2012
    Die Wohnstätte Petri feiert 40jähriges Bestehen.
  • Juli 2012
    Ein Werkstattmitarbeiter der Lebenshilfe, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist, tanzt in Schottland beim Auftritt von ResiDance mit.
  • November 2012
    Die 50-Jahr Feier der Lebenshilfe Detmold e.V. startet mit einem Festakt im Sommertheater und dem Adventsmarkt in der Detmolder Innenstadt. Bis ins Frühjahr 2013 wird mit unterschiedlichen Festveranstaltungen die Gründung der Lebenshilfe Detmold gefeiert.
  • Dezember 2012
    Der traditionelle Weihnachtsmarkt der Lebenshilfe Detmold findet im Innenhof des Schlosses Detmold statt.
    Die Lebenshilfe Detmold gibt das Bistro & Kaffebar unErwartet am Bahnhof auf.
  • Februar 2013
    Die Lebenshilfe Detmold kooperiert mit der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und schreibt einen Desginwettbewerb unter Studenten der Klasse von Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Nether aus.
  • März 2013
    Der Hofladen auf dem Gut Johannettental schließt seine Pforten.
  • April 2013
    Die Werkstatt auf dem Lohmannshof feiert ihr 25jähriges Jubiläum mit einem Apfelblütenfest.
  • Mai 2013
    Das 5. FlößchenFun findet statt.
  • Juni 2013
    Die Lebenshilfe Detmold kooperiert mit der Grundschule Reelkirchen und der Stadt Blomberg.
  • Juli 2013
    Die Außenarbeitsgruppe rou bill in Lemgo Lieme muss aufgelöst werden, da die Firma Senator ihre Tassenveredelung an den Hauptsitz in Groß-Bieberau verlagert. Die Mitarbeiter der Außenarbeitsgruppe werden auf bestehende Werkstattgruppen der WfbM verteilt.
  • August 2013
    Die Marianne-Frostig-Kindertagesstätte auf dem Gut Johannettental wird nach umfangreichen Aus- und Umbaumaßnahmen zu einer additiven Kita umgewandelt. Hier werden zukünftig 18 Kinder ohne Behinderung zwischen zwei und sechs Jahren und je acht Kinder in drei Gruppen betreut und gefördert. Eine Gruppe bleibt rein heilpädagogisch.
    Im Rahmen des internationalen Management-Meetings hat Weidmüller das Außengelände der Wohnstätte Haus Sauerländer mit mehr als 900 Pflanzen und Rasen gestaltet.
  • Januar 2014
    Das neue Haus Sauerländer in Hiddesen wird offiziell eingeweiht. 12 Menschen mit geistiger Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten und 12 Menschen mit autistischen Verhaltensweisen finden hier ein neues Zuhause. Damit bietet die Lebenshilfe westfalenweit als einziger Träger eine Wohnform an, in der sowohl Menschen mit autistischen Verhaltensweisen und Menschen mit geistiger Behinderung zusammenleben.
  • Februar 2014
    Die Lebenshilfe nimmt in der Werre Werkstatt eine Holzschnitzelheizung in Betrieb.
  • März 2014
    Die Lebenshilfe Detmold stellt auf der Werkstätten:Messe ihr neues Produkt, den Zeit:Freund vor.
    Das Hamburger Unternehmen Globetrotter Ausrüstung bietet den Wanderstab „Gemse“ in seinen Filialen in ganz Deutschland an.
  • Juli 2014
    In den ehemaligen Räumlichkeiten des Hofladens auf dem Gut Johannettental bezieht eine neu gegründete Reinigungsgruppe der Werkstatt ihr Quartier.
  • September 2014
    Die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung ist 10 Jahre alt.
  • Oktober 2014
    Nach über einjähriger Bauphase, von Juli 2013 bis Oktober 2014 wird auf dem Gut Johannettental ein neues Werkstattgebäude für 36 Menschen mit besonders schweren Behinderungen und hohem Pflegebedarf eingeweiht.
    In der Werre Werkstatt findet ein Unternehmerfrühstück statt, zu dem das Institut für den Mittelstand eingeladen hat.
  • Dezember 2014
    Die Lebenshilfe kauft das BVO-Grundstück am Detmolder Bahnhof. Hier soll eine neue Werkstatt entstehen und die Verwaltung und Gala Pflege sollen hierhin umziehen.
  • Februar 2015
    Best of Wandern bietet nun auch den Wanderstab „Gemse“ zum Verleih an.
  • April 2015
    Diskussionsveranstaltung zum Thema „nicht-invasive Pränataldiagnostik“.
  • Mai 2015
    Die Gärtnerei auf dem Lohmannshof wird aufgelöst. Die Mitarbeiter werden auf andere Werkstattgruppen verteilt.
    Das 6. FlößchenFun findet am Friedrichstaler Kanal statt.
  • April 2015
    Der Werkstattleiter und stellvertretende Geschäftsführer Wilfried Hallmann wird in den Ruhestand verabschiedet.
  • Juli 2015
    Die Wohnstätte „Haus Alexandra“ wird 25 Jahre alt.
    Für die Umgestaltung des Außengeländes auf dem Gut Johannettental stellt der Optiker Fielmann der Lebenshilfe Detmold 500 Pflanzen zur Verfügung.
  • August 2015
    Als zusätzlichen Aufgabenschwerpunkt übernimmt die Lebenshilfe die Inklusionsassistenz an Schulen.
  • September 2015
    Bewohner*innen des Tu Hus nehmen an einer Fraktionssitzung der FDP in Lage teil.
    Die Flohkiste feiert ihr 25jähriges Jubiläum.
  • Oktober 2015
    Die Irrlichter feiern 35jähriges Jubiläum in der VHS Detmold.
    Der Leiter des begleitenden Dienstes Hermann Diekmann wird in den Ruhestand verabschiedet.
  • März 2016
    Die Lebenshilfe Detmold stellt auf der Werkstätten:Messe ein neues Eigenprodukt, den „Buddy“, vor.
  • April 2016
    Die Region Podkarpackie in Polen informiert sich über das Detmolder Lernwegemodell (DLM), um es in ihrer Region als neues Bildungsinstrument in ihren Werkstätten einzuführen.
  • Mai 2016
    Ruth Pachnicke gibt nach 36 Jahren die Leitung des Elterngesprächskreises ab. Damit löst sich der letzte Elterngesprächskreis der Lebenshilfe Detmold auf.
  • Juli 2016
    Auf dem Gelände am Bahnhof wird der Grundstein für die neue Werkstatt gelegt. In der ersten Bauphase sollen hier 50 Arbeitsplätze bis zum Jahresende 2017 geschaffen werden.
  • August 2016
    Diskussionsrunde mit Politikern aus dem Bundestag über den neuen Gesetzentwurf zu einem BTHG.
    Die Wohnstätte Tu Hus bietet eine Tagesstruktur in ihren Räumen an.
  • Oktober 2016
    Die Außenarbeitsgruppe bei der Fa. ZAKO wird aufgelöst. Die Mitarbeiter werden auf andere Arbeitsplätze in der Werkstatt verteilt.
  • Dezember 2016
    Die 4 Gala Pflege-Gruppen ziehen in das umgestaltete Gebäude auf dem Gelände am Bahnhof.
    Die geänderte Werkstättenmitwirkungsverordnung (WMVO) tritt in Kraft. Hierdurch erhält der Werkstattrat u.a. umfassende Mitbestimmungsrechte.
    Ebenso wird eine Frauenbeauftragte für die WfbM rechtlich gefordert.
  • Mai 2017
    Das 7. FlößcheFun findet wieder unter der Schirmherrschaft von Stephan Prinz zur Lippe statt.
  • Juni 2017
    Zum ersten Mal findet in Zusammenarbeit mit dem APK die Gesundheitswerkstatt statt. Thema der Veranstaltung ist „Demenz bei Menschen mit geistiger Behinderung“.
  • August 2017
    Die Wohnstätte Lohmannshof feiert ihr 10jähriges Jubiläum.
  • September 2017
    Die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung gründet einen eigenen Verein und wird damit von der Lebenshilfe Detmold organisatorisch unabhängig.
  • November 2017
    Das Werkstattgebäude KAP Horn wird aufgegeben. Hier soll eine neue Wohnstätte entstehen. Die Mitarbeiter der Werkstatt ziehen am 06.11.2017 in das neue Werkstattgebäude, Werkstatt am Bahnhof (WaB), in Detmold.
    Die Marianne-Frostig-Kita ist als „Literatur-Kita“ und als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert.
  • Januar 2018
    Stephanie Kleine übernimmt die Assistenz der Geschäftsführung.
  • Februar 2018
    Die Gesundheitswerkstatt bietet im Casino des Kreishauses die Veranstaltung an „Bin ich bloß traurig oder habe ich schon eine Depression?“
    Der Verein „Beratung und Selbst-Hilfe Lippe“ erhält den Zuschlag, in Lippe als ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung (EUTB) Beratungsleistungen anzubieten. Die Finanzierung übernimmt das Bundesarbeitsministerium in Berlin.
  • März 2018
    Der Ambulant begleitende Dienst ist auch für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zuständig.
  • April 2018
    Das Büro Leichte Sprache bezieht seinen Standort in der Werkstatt am Bahnhof. Hier werden schwierige Texte in Leichte Sprache umgewandelt.
  • August 2018
    Ilona Büker, Leitung der Marianne-Frostig-Kita, geht in den Ruhestand.
  • Oktober 2018
    Die Gesundheitswerkstatt bietet im Casino im Kreishaus die Veranstaltung an „Suchtprobleme von Menschen mit und ohne Behinderung“.
  • November 2018
    Der Werkstattrat der Lebenshilfe Detmold stellt in Rzeszów, Polen, Mitarbeiter*innen, Leitungskräften aus Werkstätten und Politiker*innen auf einer Konferenz seine Arbeit vor.
  • Dezember 2018
    Die Fa. Matraflex in Horn gibt den Betrieb auf. Hiervon betroffen sind ca. 50 Mitarbeiter in der Egge Werkstatt und der Werkstatt am Funkturm, die für die Fa. Matraflex gearbeitet haben.
    Neue Aufträge werden gesucht – und auch gefunden.
  • März 2019
    Die Lebenshilfe Detmold führt im Kreishaus eine Informationsveranstaltung zum Thema „Bundesteilhabegesetz“ durch.
  • Mai 2019
    Zum 8. Mal findet das FlößchenFun statt.
    In Zusammenarbeit mit der AOK Nord-West wird in der gesamten Einrichtung eine Angestelltenbefragung durchgeführt, die auch die „Betriebliche Gesundheitsförderung“ thematisiert.
  • Juni 2019
    Die Gesundheitswerkstatt lädt zur Veranstaltung „Patientenverfügung“ ein.
    Der Stöltinghof feiert sein 30-jähriges Bestehen. Auf dem Stöltinghof arbeiten jetzt zwei Gruppen für Menschen mit autistischen Verhaltensweisen. Auf dem Stöltinghof werden vorrangig Brennholz hergestellt, Rindenmulch abgesackt und hochwertiger Kompost hergestellt.
  • Juli 2019
    Der Wanderstab „Gemse“, ein Eigenprodukt der Lebenshilfe Detmold e.V., feiert seinen 10. Geburtstag.
    Die Werkstatt am Bahnhof ist fertiggestellt und wird eingeweiht. Hier befinden sich nun 150 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung.
  • Oktober 2019
    Es wird mit dem Abriss der ehemaligen Zweigwerkstatt KAP Horn begonnen. Hier entsteht eine neue Wohnstätte für 24 Personen.
  • Januar 2020
    Die Umsetzung des BTHG zieht zahlreiche Veränderungen in den Bereichen Wohnen und Werkstatt nach sich: Fachleistungen werden von existenzsichernden Leistungen getrennt. So wird in der Werkstatt künftig das Mittagessen nicht mehr über den LWL finanziert (für Mitarbeiter im AB). In den Wohnstätten müssen die Bewohner*innen die Raumkosten für ihr Zimmer nun selbst bezahlen.
    Die Gesundheitswerkstatt führt den Fachvortrag „Lebensformen im Alter bei Menschen mit geistiger Behinderung“ durch.
  • Februar 2020
    Das Haus St. Bonifatius wird eingeweiht. Hier ziehen sechs Menschen mit geistiger Behinderung, die bislang in den Wohnstätten der Lebenshilfe wohnten, in eigene Wohnungen ein.
  • März 2020
    Das Corona Virus begrenzt den Lebensraum in Lippe, Deutschland und in der ganzen Welt. Dies hat weitreichende Folgen und geht auch nicht spurlos an der Lebenshilfe vorbei. Kita und Werkstätten werden vorübergehend geschlossen, die Schulbegleitungen können ihre Schüler*innen ebenfalls nicht mehr begleiten, da auch die Schulen ihre Türen geschlossen haben.
  • April 2020
    Die Lebenshilfe Detmold übernimmt zwei Wohnstätten in Barntrup und das Ambulant begleitete Wohnen vom Westfälischen Kinderdorfes.
  • August 2020
    Die Marianne-Frostig-Kita erhält im Haupthaus des Gutes Johannettental neue Räumlichkeiten für zwei neue Gruppen: eine rein heilpädagogische und eine U3-Regelgruppe, die beide jeweils aus 8 Kindern bestehen.
    Die Flohkiste übernimmt ein Provisorium in der Robert-Kronfeld-Straße 30, in dem sie 3 Gruppen mit insgesamt 60 Kindern begleitet.
Wir über uns

Die Lebenshilfe Detmold e.V. ist ein eingetragener Verein.
e.V. ist die Abkürzung für eingetragener Verein.
Das bedeutet:
Der Verein ist bei einem Amts-Gericht angemeldet.

Seit über 50 Jahren ist die Lebenshilfe Detmold e.V.
der Träger von vielen verschiedenen Einrichtungen.
Zum Beispiel:

  • Werkstätten für behinderte Menschen.Bild von einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung
  • Wohn-Stätten und Außen-Wohn-Gruppen für behinderte Menschen.Bild von einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderung
  • Kinder-Tages-Stätten
  • Das Ambulant-Betreute Wohnen
  • Eine Beratungs-Stelle für Menschen mit Behinderung

Die Lebenshilfe Detmold e.V. hat viele Mitglieder.
Zum Beispiel:Bild von einer Gruppe Menschen

  • Eltern und Angehörige von Menschen mit Behinderung
  • Betreuer und Freunde von Menschen mit Behinderung
  • Menschen mit Behinderung

Wenn man in einer Werkstatt der Lebenshilfe Detmold e.V.
arbeiten möchte.
Oder wenn man in einer Wohn-Stätte der Lebenshilfe Detmold e.V.
wohnen möchte:
Dann muss man kein Mitglied im Verein der Lebenshilfe werden.

Menschen mit Behinderung, ihre Eltern und Betreuer
sind aber herzlich willkommen im Verein der Lebenshilfe Detmold.
Die Mitglieder unterstützen die Arbeit der Lebenshilfe Detmold.
Die Mitglieder kümmern sich jedes Jahr um verschiedene Veranstaltungen. Bild von einem Fest
Zum Beispiel:

  • Bild von einem ReisebusDie Frühlings-Fahrt.
  • Oder den Tanz-Abend.

Einige Mitglieder treffen sich in Gesprächs-Kreisen für Eltern. Bild von Menschen, die an einem Gesprächskreis teilnehmen
Hier können sich die Eltern besser kennen-lernen.
Sie können Infos austauschen.

1-2 Mal im Jahr gibt es eine Mitglieder-Versammlung.
Dann treffen sich alle Mitglieder.
Auf der Mitglieder-Versammlung werden wichtige Dinge
für den Verein besprochen.

Bild von einer Vereins-SitzungBei wichtigen Entscheidungen stimmen die Mitglieder ab.
Alle 4 Jahre wählen die Mitglieder einen Vorstand.
Der Vorstand besteht aus 6 Mitgliedern.
Zwei Mitglieder sind die Vorsitzenden.

Alle Mitglieder machen ihre Arbeit im Verein ehren-amtlich.
Das heißt:
Sie bekommen kein Geld dafür.
Wenn man die Arbeit der Lebenshilfe Detmold unterstützen möchte:
Dann kann man Mitglied werden.

 

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