Lebenshilfe Detmold e. V.

Inklusionsassistenz

Seit dem Schuljahr 2015/2016 bietet die Lebenshilfe Detmold in den Gemeinden Detmold, Horn-Bad Meinberg, Schlangen, Augustdorf, Lage, Oerlinghausen, Leopoldshöhe und Bad Salzuflen Inklusionsassistenz (Schulbegleitung) sowohl an Regelschulen als auch an Förderschulen an.

Hintergrund

Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) hat sich Deutschland 2009 dazu verpflichtet, u.a. auch Kindern mit einer Behinderung den Besuch aller Schulformen zu ermöglichen.

Um am Unterrichts- und Schulgeschehen erfolgreich teilzunehmen, haben Schülerinnen und Schüler mit einer körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigung oftmals den Anspruch auf Inklusionsassistenz. Dieser wird i.d.R. durch die Eingliederungshilfe im Sinne der „Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung“ (§54, SGBXII) gewährt.

Aufgaben der Inklusionsassistenz

Inklusionsassistenten begleiten SchülerInnen im Schulalltag. Folgende Aufgaben werden bei Bedarf übernommen:

  • Pflegetätigkeiten
  • Unterstützung im lebenspraktischen Bereich (z.B. Orientierungshilfen auf dem Schulgelände, Hilfestellungen bei zeitlicher Orientierung)
  • Unterstützung im Unterricht (z.B. Anreichen von Arbeitsmitteln, Trainieren vom Umgang mit Arbeits- oder Hilfsmitteln, Wiederholung und Erläuterung von Lehrinhalten)
  • Begleitung und Unterstützung im schulischem Freizeitbereich (Pausen, Ausflüge, Schulfeste, Klassenfahrten)
  • Begleitung auf dem Schulweg

Die Antragsstellung

Damit Inklusionsassistenz gewährt wird, stellen Eltern und Schulen gemeinsam einen Antrag beim Leistungsträger. Dieser ist in der Regel bei SchülerInnen mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung das Kreissozialamt, bei SchülerInnen mit einer seelischen Beeinträchtigung das Jugendamt und bei SchülerInnen, die stationär untergebracht sind, der Landschaftsverband.

In dem Antrag wird aus fachlicher und medizinischer Sicht begründet, warum eine Assistenz im Schulalltag erforderlich ist.

Gern berät Sie die zuständige Koordinatorin für Inklusionsassistenz der Lebenshilfe Detmold bei Fragen bzgl. der Antragsstellung.

Die Einstellung einer Betreuungskraft

Nach erfolgter Bewilligung des Antrages auf Inklusionsassistenz sucht die Lebenshilfe Detmold gemäß den Anforderungen eine geeignete Schulbegleitung mit den erforderlichen Qualifikationen. Nach einer Hospitation im Unterricht und ggf. nach persönlichem Kennenlernen mit den Erziehungsberechtigten erhält der/die SchulbegleiterIn von der Lebenshilfe Detmold einen Arbeitsvertrag.

Betreuung während des Schuljahres

Während des gesamten Schuljahres steht die Koordination für Inklusionsassistenz der Lebenshilfe Detmold allen Beteiligten (SchulbegleiterInnen, Eltern, Lehrern, Sonderpädagogen, Schulbegleitern) fachlich zur Seite. In Krankheitsfällen wird, wenn möglich, eine Vertretung organisiert.

Zuständigkeiten

Frau DietelFrau Thielecke
Bildungshaus Weerthschule, DetmoldFürstin-Pauline-Schule, Detmold
Geschwister-Scholl-Schule, DetmoldGrundschule Horn. Horn-Bad Meinberg
Gemeinschaftsgrundschule, LockhausenIrmela-Wendt-Schule, Lage
Grundschule am Weinberg, BlombergGymnasium der Stadt Lage
Gustav-Heinemann-Schule, DetmoldHauptschule Lohfeld, Bad Salzuflen
Heinrich Drake Realschule, DetmoldSchule am Leistruper Wald, Detmold
Hochschule Ostwestfalen-Lippe, DetmoldSekundarschule Blomberg
Karla-Raveh Gesamtschule, LemgoSekundarschule Nordlippe, Extertal
Ostschule, LemgoTopehlenschule Eben-Ezer, Lemgo
Pestalozzischule, Blomberg
Realschule der Stadt Lage

Bürozeiten:

Montag bis Donnerstag: 8:00-12:00 Uhr
Freitag: 8:00-11:30 Uhr

Flyer zum Download:

Flyer als PDF-Datei

Inklusions-Assistenz

Inklusionsassistenz ist ein schweres Wort.

Man sagt auch:

Schul∙begleitung

oder Betreu∙ungskraft.

 

Das bedeutet:

Eine Person hilft einem Kind mit Behinderung

in der Schule.

Zum Beispiel:

Wenn das Kind Hilfe im Unter∙richt braucht.

 

Hier gibt es Inklusionsassistenz

Die Lebenshilfe Detmold bietet die Inklusions∙assistenz

seit dem Jahr 2015 an.

Die Zahl 2015 spricht man:

zwei∙tausend∙fünf∙zehn.

Es gibt die Inklusions∙assistenz von der Lebenshilfe Detmold

im gesamten Kreis Lippe.

Zum Beispiel:

  • In Detmold
  • In Horn-Bad Meinberg
  • In Schlangen
  • In Augustdorf

Und in vielen anderen Städten vom Kreis Lippe.

 

Die  Inklusionsassistenz gibt es an

Regelschulen und an Förderschulen.

 

Regelschulen sind zum Beispiel:

  • Grund∙schulen
  • Gesamt∙schulen
  • Real∙schulen

 

Förderschulen sind für Kinder mit Behinderung.

 

Die Koordinatorinnen

Frau Sarah Dietel und Frau Beatrice Thielecke

sind die  Koordinatorinnen.

Die Koordinatorinnen sind für die Inklusions∙assistenz

von der Lebenshilfe Detmold zu∙ständig.

 

Koordinatorin ist ein schweres Wort.

Man sagt auch: Leitung.

Frau Dietel und Frau Thielecke passen auf,

dass alles gut läuft.

Zum Beispiel:

  • Wenn ein Mitarbeiter krank ist.

Dann sorgt sie dafür,

dass ein anderer Mitarbeiter für ihn arbeitet.

Wenn es möglich ist.

  • Wenn Eltern oder Lehrer Fragen haben.

Dann hilft sie weiter.

 

Die Vereinten Nationen

192 Länder haben sich zusammen getan.

Die Zahl 192 spricht man:

ein∙hundert∙zwei∙und∙neunzig.

Das sind fast alle Länder auf der Welt.

Zusammen heißen die Länder:

Vereinte Nationen.

Die Vereinten Nationen machen zusammen Gesetze

für die Rechte von Menschen.

 

Die UN- Behindertenrechtskonvention

Die Vereinten Nationen haben einen Vertrag ab∙geschlossen.

Der Vertrag heißt:

UN- Behindertenrechtskonvention.

In der UN- Behindertenrechtskonvention

stehen die Rechte von Menschen mit Behinderung.

Zum Beispiel:

Kinder mit Behinderung dürfen jede Schule besuchen,

die sie besuchen möchten.

 

Was ist Eingliederungshilfe?

Es gibt auch ein Gesetz im 12. Sozial∙gesetz∙buch.

Das Gesetz heißt:

Leistungen der Eingliederungshilfe.

In dem Gesetz steht zum Beispiel:

Kinder mit Behinderung

haben oft ein Recht auf eine Inklusions∙assistenz.

Damit können alle Kinder gut zusammen lernen:

Kinder mit Behinderung und Kinder ohne Behinderung.

 

Es ist egal:

ob die Kinder eine körperliche Behinderung haben.

Oder ob die Kinder eine geistige Behinderung haben.

 

Das sind die Aufgaben

von der Inklusionsassistenz

Die Inklusions∙assistenz hilft den Kindern mit Behinderung.

Wenn die Kinder zum Beispiel:

 

  • Hilfe beim Waschen brauchen.
  • sich in der Schule nicht zurecht finden.
  • Hilfe im Unter∙richt brauchen.
  • Hilfe in den Pausen brauchen.

 

Wie bekommt man eine Inklusionsassistenz?

Die Eltern und die Lehrer schreiben einen Antrag.

Damit das Kind eine Inklusions∙assistenz bekommt.

In den Antrag schreibt man:

Warum braucht das Kind eine Inklusions∙assistenz.

 

Den Antrag gibt man dem Leistungsträger.

Ein Leistungsträger gibt Geld.

Für die Arbeit von der Inklusions∙assistenz.

 

Es gibt verschiedene Leistungsträger.

Zum Beispiel:

  • Das Kreissozialamt
  • Das Jugendamt
  • Der Landschaftsverband

 

Haben Sie Fragen zum Antrag?

Frau Dietel und Frau Thielecke helfen Ihnen gerne.

 

Anstellung von der Inklusionsassistenz

Wenn der Leistungs∙träger sagt:

Das Kind darf eine Inklusions∙assistenz bekommen.

Dann suchen die Ko∙ordinator∙innen

eine Inklusions∙assistenz für das Kind:

Die Inklusions∙assistenz lernt alle kennen:

  • Die Mitarbeiter in der Schule
  • Das Kind
  • Die Eltern vom Kind

Verstehen sich alle gut?

Dann darf die Inklusions∙assistenz für das Kind arbeiten.

 

 

 

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