Menschenrechte sind nicht verhandelbar – Inklusion geht uns alle an
Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hat die Lebenshilfe Detmold das Projekt „Menschenrechte sind nicht verhandelbar – Inklusion geht uns alle an!“ initiiert und umgesetzt. Ziel war es, auf die Rechte von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen und die Bedeutung von Inklusion und gleichberechtigter Teilhabe stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Im Mittelpunkt stand eine barrierefreie Onlineveranstaltung mit einem Kurzfilm, der persönliche Einblicke in die Lebensbereiche Kindheit, Freizeit, Arbeit und Wohnen gab. Ergänzt wurde das Programm durch Interviews mit Menschen mit Behinderung und ihren Interessenvertretungen. Der Werkstattrat der Lebenshilfe Detmold hielt eine Rede, in der er die Anliegen und Forderungen von Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt stellte. Ein Grußwort der Landesbehindertenbeauftragten Claudia Middendorf unterstrich die Bedeutung einer inklusiven Gesellschaft.
Bereits kurz vor dem Aktionstag nutzte die Lebenshilfe Detmold eine weitere wichtige Gelegenheit: Im Rahmen einer größeren Veranstaltung in Detmold fand ein Demozug durch die Stadt statt. Da bei der übergeordneten Veranstaltung zahlreiche Akteure sowie politische Vertreterinnen und Vertreter aus dem Kreis Lippe anwesend waren, wurde diese Gelegenheit bewusst genutzt, um das Thema Inklusion sichtbar in den öffentlichen Raum zu tragen. Ein Video des Demozugs ist ebenfalls Teil der Videobeiträge zum Projekt.
Die Veranstaltung bot die Möglichkeit, Barrieren sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Betroffenen, Politik und Öffentlichkeit zu fördern. Der Kurzfilm und weitere Videobeiträge stehen weiterhin über die Internetseite und die Social-Media-Kanäle der Lebenshilfe Detmold zur Verfügung und tragen dazu bei, das Thema Inklusion auch über den Aktionstag hinaus sichtbar zu machen.
