Lebenshilfe Detmold e. V.

Der Verein

Wir über uns

Der Verein Lebenshilfe Detmold e.V. trägt seit seiner Gründung die Arbeit der Lebenshilfe Detmold. In ihm sind Eltern, Angehörige, Betreuer und Freunde der Menschen mit Behinderung vertreten. Eine Verpflichtung, in den Verein einzutreten, wenn ein behinderter Angehöriger in die Lebenshilfe aufgenommen wird, gibt es nicht.

Die Mitglieder des Vereins unterstützen die Arbeit der Lebenshilfe. So werden von Mitgliedern des Vereins Veranstaltungen wie die Frühlingsfahrt oder der Tanzabend organisiert und durchgeführt. Einige Mitglieder treffen sich in den Elterngesprächskreisen. Hier werden Informationen ausgetauscht, diskutiert und Freizeit gemeinsam gestaltet. Auch die Vorstandsarbeit wird von einzelnen Mitgliedern ehrenamtlich geleistet.

Ein- bis zweimal im Jahr gibt es eine Mitgliederversammlung, auf der alle wichtigen Belange des Vereins besprochen und entschieden werden. Jeder, der die Arbeit der Lebenshilfe unterstützen möchte, kann Mitglied im Verein werden.

Der Vorstand

Foto von den Vorstandsmitgliedern des Vereins Lebenshilfe Detmold e. V.
Von links: Hans Hermann Schmitz (stv. Vorsitzender), Andrea Rüchel, Jochen Kotzenberg, Hermann Hibbeler (stv. Vorsitzender), Friedel Heuwinkel und Cordula Holle (Vorsitzende)

Der Lebenshilfe-Vorstand besteht aus Hans Hermann Schmitz (stv. Vorsitzender), Andrea Rüchel, Jochen Kotzenberg, Hermann Hibbeler (stv. Vorsitzender), Friedel Heuwinkel und Cordula Holle (Vorsitzende).

Vereinsentwicklung

Die Geschichte der Lebenshilfe Detmold


  • 30. November 1962
    Die Lebenshilfe Detmold wird gegründet. 20 Personen, Eltern und Fachleute, waren zusammen gekommen, um die „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind“ aus der Taufe zu heben. Sie hatten sich das Ziel gesetzt, baldmöglichst eine Betreuungsmöglichkeit für geistig behinderte Kinder zu schaffen.
  • Mai 1963
    Die erste Gruppe (Betreuung am Vormittag, im „Haus der Jugend“ der Stadt Detmold in der Brunnenstraße) konnte eröffnet werden.
    Das Bundessozialhilfegesetz stellte Mittel zur Bezahlung einer Fachkraft zur Verfügung. Die Spiel- und Beschäftigungsmaterialien konnten durch einen Zuschuss des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, dem die Lebenshilfe sich angeschlossen hatte, beschafft werden. Die Zahl der Anmeldungen wuchs stetig an.
  • November 1963
    Eine zweite Gruppe mit einer Fachkraft wurde eröffnet.
  • April 1964
    Nun konnte mit der nachmittäglichen Betreuung in der Freiligrathstraße 22 begonnen werden. Aus den Kindern wurden Jugendliche, hinzu kamen weitere Anmeldungen von Jugendlichen, so dass im Keller des Hauses Freiligrathstraße 22 für zwei Gruppen eine Anlernwerkstatt, und zwar eine Hauswirtschafts- und eine Holzverarbeitungsgruppe, eingerichtet wurde.
  • 1967
    Das Gut Johannettental mit angrenzender Obstplantage wurde übernommen.
  • 1970
    Die Kinder aus der Freiligrathstraße 22, dem Sonderkindergarten und der Tagesbildungsstätte zogen in das inzwischen umgebaute Haupthaus auf Gut Johannettental um. In der Freiligrathstraße konnte sich eine, auch inzwischen angewachsene, Verwaltung einrichten.
  • 1972
    Die ehemalige Beschützende Werkstatt wurde als „Werkstatt für Behinderte“ eingeweiht. Inzwischen waren noch die Gruppen Wäscherei, Näherei, Industriegruppe und Reinigung dazugekommen. Außerdem wurde aus dem ehemaligen Entbindungsheim Petri-Stiftung ein Wohnheim.
  • 1975
    Die „Werkstatt für Behinderte“ wurde von der Bundesanstalt für Arbeit anerkannt. Aus der Tagesbildungsstätte wurde die Ersatzsonderschule der Lebenshilfe.
  • 1976
    Der Neubau des Sonderkindergartens, der den Namen Marianne Frostigs trägt, wurde beendet.
  • 1982
    Das „Haus Sauerländer“, vormals eine Pension, wurde als Wohnheim bezogen.
  • 1983
    Die Werkstatt Vahlhausen wurde eröffnet.
  • 1984
    Der Lohmannshof wurde für Werkstatt und Wohnen erworben. Die Mosterei zog hier ein. Eine neue Plantage und die Gärtnerei wurden eingerichtet. Außerdem wurden Gemüse und Kartoffeln nach biologischen Gesichtspunkten angebaut.
  • 1986
    Die Lebenshilfe übernahm das „Friedrich-Wilhelm-Kanne-Haus“ als Wohnheim.
  • 1989
    Ddie Lebenshilfe mietete den „Stöltinghof“ und dort richtete sie eine Weberei und eine Plantagengruppe ein. Seit diesem Jahr besteht auch die Werkstatt für Elektromontagen „KAP Horn“ in Horn.
  • 1990
    Die „Werre Werkstatt“ in Schönemark wird bezogen. Im selben Jahr kam das „Haus Alexandra“, eine ehemalige Pension in Bad Meinberg, das wegen Platzmangel in den Jahren 2001 und 2002 durch einen Anbau erweitert werden musste, hinzu.
  • 1992
    Aus der „Kattenmühle“ wurde eine weitere Wohnstätte. Im selben Jahr ging die Ersatzsonderschule in die Trägerschaft des Kreises Lippe über, blieb aber noch zwei Jahre im Johannettental, bis der Neubau in Horn fertig gestellt wurde. Die frei gewordenen Räume des Haupthauses werden nunmehr von der Werkstatt für die Betreuung der inzwischen sich im Seniorenalter befindlichen Menschen mit Behinderung genutzt.
  • 1997
    Es entsteht in der Elisabethstraße in Detmold die „City Werkstatt“ für psychisch behinderte Menschen. Hier gibt es zwei Elektromontagegruppen, eine EDV-Verlag-Abteilung, eine Druckerei und eine Hauswirtschaftsgruppe.
  • 2002
    Die Werkstattgruppe Küche im Paritätischen Sozialseminar übernimmt die Bewirtschaftung des Telekom-Casinos.
  • 2003
    Eröffnung der „Egge Werkstatt“ in Horn-Bad Meinberg.
  • 2005
    Im März schließt die Lebenshilfe mit dem Verein „Stadthaus“ einen Kooperationsvertrag und übernimmt die Begleitung von Bewohnern des Vereins Stadthaus, der auf der Elisabethstraße ein Hotel betreibt. Außerdem zog die Garten- und Landschaftspflegegruppe vom Stöltinghof auf das Gelände der Telekom an der Wittekindstraße. Damit konnte man dem Platzbedarf der Gruppe der Menschen mit sehr schweren Behinderungen auf dem Stöltinghof gerecht werden.
  • 2006
    Planung und Bau der Neubauten einer Werkstatt für behinderte Menschen auf dem Gut Johannettental für sehr schwer behinderte Menschen und einer Wohnstätte auf dem Lohmannshof für behinderte Erwachsene, die älter und betreuungsintensiver sind. Außerdem entstehen in der Wohnstätte 24 Plätze für tagesstrukturierende Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen, die nicht mehr in die Werkstatt gehen.
Wir über uns

Die Lebenshilfe Detmold e.V. ist ein eingetragener Verein.
e.V. ist die Abkürzung für eingetragener Verein.
Das bedeutet:
Der Verein ist bei einem Amts-Gericht angemeldet.

Seit über 50 Jahren ist die Lebenshilfe Detmold e.V.
der Träger von vielen verschiedenen Einrichtungen.
Zum Beispiel:

  • Werkstätten für behinderte Menschen.Bild von einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung
  • Wohn-Stätten und Außen-Wohn-Gruppen für behinderte Menschen.Bild von einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderung
  • Kinder-Tages-Stätten
  • Das Ambulant-Betreute Wohnen
  • Eine Beratungs-Stelle für Menschen mit Behinderung

Die Lebenshilfe Detmold e.V. hat viele Mitglieder.
Zum Beispiel:Bild von einer Gruppe Menschen

  • Eltern und Angehörige von Menschen mit Behinderung
  • Betreuer und Freunde von Menschen mit Behinderung
  • Menschen mit Behinderung

Wenn man in einer Werkstatt der Lebenshilfe Detmold e.V.
arbeiten möchte.
Oder wenn man in einer Wohn-Stätte der Lebenshilfe Detmold e.V.
wohnen möchte:
Dann muss man kein Mitglied im Verein der Lebenshilfe werden.

Menschen mit Behinderung, ihre Eltern und Betreuer
sind aber herzlich willkommen im Verein der Lebenshilfe Detmold.
Die Mitglieder unterstützen die Arbeit der Lebenshilfe Detmold.
Die Mitglieder kümmern sich jedes Jahr um verschiedene Veranstaltungen. Bild von einem Fest
Zum Beispiel:

  • Bild von einem ReisebusDie Frühlings-Fahrt.
  • Oder den Tanz-Abend.

Einige Mitglieder treffen sich in Gesprächs-Kreisen für Eltern. Bild von Menschen, die an einem Gesprächskreis teilnehmen
Hier können sich die Eltern besser kennen-lernen.
Sie können Infos austauschen.

1-2 Mal im Jahr gibt es eine Mitglieder-Versammlung.
Dann treffen sich alle Mitglieder.
Auf der Mitglieder-Versammlung werden wichtige Dinge
für den Verein besprochen.

Bild von einer Vereins-SitzungBei wichtigen Entscheidungen stimmen die Mitglieder ab.
Alle 4 Jahre wählen die Mitglieder einen Vorstand.
Der Vorstand besteht aus 6 Mitgliedern.
Zwei Mitglieder sind die Vorsitzenden.

Alle Mitglieder machen ihre Arbeit im Verein ehren-amtlich.
Das heißt:
Sie bekommen kein Geld dafür.
Wenn man die Arbeit der Lebenshilfe Detmold unterstützen möchte:
Dann kann man Mitglied werden.

Das ist der Vorstand:

Foto von den Vorstandsmitgliedern des Vereins Lebenshilfe Detmold e. V.

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