Die Werkstätten der Lebenshilfe Detmold e. V. erfüllen als anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen mit ihrem Angebot den rechtlich vorgeschriebenen Rehabilitationsauftrag. Anspruch auf Beschäftigung in einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen hat, wer aufgrund Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden kann. Sie ermöglichen den Beschäftigten so die Teilhabe am Arbeitsleben. Arbeit ist in den Werkstätten für behinderte Menschen Mittel zum Zweck der Eingliederung.
Das Arbeitsangebot beinhaltet Maßnahmen zur beruflichen Bildung und zur sozialen und persönlichen Weiterentwicklung. Orientierung sind dabei Neigungen, Eignungen und der spezifische Hilfebedarf der Beschäftigten im Rahmen der Angebotsmöglichkeiten der Werkstätten der Lebenshilfe Detmold. Arbeitsbegleitende Maßnahmen wie Sport, Schreib- oder PC-Kurse, die dem Erhalt der Leistungsfähigkeit und der Weiterentwicklung der Persönlichkeit der Beschäftigten dienen, vervollständigen das Werkstatt-Angebot. Aus dem gemeinsam erwirtschafteten Arbeitsergebnis erhalten die Beschäftigten ein Entgelt, das mindestens 70 % des Arbeitsergebnisses betragen muss.
Die Werkstätten sind ein anerkannter Partner der heimischen Wirtschaft. Mit mehr als 700 Menschen mit Behinderung an gegenwärtig zwölf Standorten sind die Werkstätten in unterschiedlichen Sparten tätig.
Die breite Produktpalette ergibt sich aus der Orientierung an der mittelständisch geprägten heimischen Region, aber auch aus der rechtlich geforderten Vielfalt an Arbeitsangeboten, die den Menschen mit Behinderung zur Verfügung gestellt werden müssen.
Es ist das erklärte Ziel unserer Arbeit, sowohl den Anforderungen und Bedürfnissen des Menschen mit Behinderung gerecht zu werden, als auch ein zuverlässiger und kompetenter Partner der heimischen Wirtschaft zu sein.