Lebenshilfe im Leopoldinum zu Gast
Für die Mitarbeiter der Lebenshilfe Detmold ist es jedes Mal ein Ereignis, das einen festen Platz im Jahresablauf einnimmt. Denn einmal im Sommer und einmal im Winter werden sie von Schülern des Leopoldinum in Detmold zu einem Konzert eingeladen. „Very British“ war in diesem Sommer die Darbietung überschrieben, welche nicht nur zweimal abends in der alten Aula des ehrwürdigen Unterrichtsinstituts dargeboten wurde, sondern auch einmal am Vormittag für die Lebenshilfe.
Mehr als 200 Mitarbeiter der Lebenshilfe waren angereist, um das Programm zu erleben – ein Konzert des Chores der Unter- und Mittelstufe unter der Leitung von Johannes Wulf, der junger Musiker unter Silvia Kieseheuer, des Vokalensembles „Tonart“, des Leo-Chors (Leitung Ralf Cygan) und des Schulorchesters unter Dirk Brinkschmidt. Dem Motto der Veranstaltung gemäß hatten die Schüler viele englischsprachige Stücke einstudiert. Doch nicht ausschließlich. „Ich geh’ in Flammen auf“ von Rosenstolz mischte sich mit Lenas Song aus dem Film „Wie im Himmel“ oder Freddy Mercurys „Bohemian Rhapsody“.
Schließlich gab es auch noch Ausflüge in die Welt von Robert Schumann, Joseph Haydn oder Edward Elgar – womit sich der britische Kreis wieder schloss.
Die Besucher der Lebenshilfe waren wie immer begeistert. In Begleitung des Werkstattleiters Ralf Krammel und des Zweigwerkstattleiters Wolfram Spinn hatten sie für die bevorstehende Einweihung der neuen Schulmensa Kisten des guten Apfelsafts der Lebenshilfe mitgebracht.
Gefreut hat sich auch Schulleiterin Jutta Posselt: „Über die Kooperation mit der Lebenshilfe. Und die funktioniert nicht nur in Form der Konzerte – wir bekommen aus dem Johannettental beispielsweise auch gesunde Äpfel für das Schulfrühstück“. Und sie könne sich vorstellen, die Kooperation in Zukunft auszubauen.