„Irrlichter“ freuen sich über ihr Jubiläum
Was vor 30 Jahren als Experiment begann, ist inzwischen eine Institution: Die integrative Fotogruppe "Wir Irrlichter" war zunächst ein Angebot der Volkshochschule Detmold zur Erwachsenenbildung von Menschen mit und ohne Behinderung. Aus zarten Anfängen hat sich daraus eine stabile Gruppe entwickelt, die sich regelmäßig trifft, um ihre Gedanken und Emotionen mit den Mitteln der Fotografie auszudrücken. In jüngster Zeit experimentieren die „Irrlichter“ auch zunehmend mit typografischen Elementen und nutzen dazu auch die Digitaltechnik. Ihr 30-jähriges Bestehen feiert die Gruppe in diesem Jahr mit einer Reihe von Ausstellungen, deren erste am Donnerstagabend im Bistro "unErwartet" der Lebenshilfe eröffnet wurde und dort noch bis 27. Juli zu sehen ist.. Mit dem provokanten Titel der Präsentation, „Schublade auf – Stempel drauf!“, möchten die „Irrlichter“ das Schubladendenken von Behinderung und „Normalität“ in Frage stellen, berichteten die beiden Projektleiter Irmi Tubbesing (Dritte von links) und Paul Hartjens (Zweiter von rechts), als sie gemeinsam mit Ulrike Drewermann, Heinz Rövenstrunk, Lutz Heistermann, Anneliese Tilleke und Emmy Engel (von links) zwei der ausgestellten Werke präsentierten.