Landesbehindertenbeauftragter Karl Finke besuchte Lebenshilfe Detmold
Mit der "Gemse" durch den Teutoburger Wald
Karl Finke ist trotz einer starken Sehbehinderung ständig in Bewegung. Als Behindertenbeauftragter des Landes Niedersachsen möchte er auch andere Menschen mit Handicaps durch sein eigenes Vorbild zu sportlicher Betätigung anstiften. Derzeit bereitet sich Finke (Mitte) auf eine Wanderung auf dem Jakobsweg in Spanien vor. Zum Training kam er kürzlich nach Lippe, um gemeinsam mit seinem Begleiter Jürgen Krause (rechts) vier Tage lang durch den Teutoburger Wald zu wandern.
Gleich zum Start besuchte er das Lebenshilfe-Bistro am Detmolder Bahnhof, um sich hier mit einem weiteren Wanderbegleiter auszustatten: Karl Finke und Jürgen Krause kauften sich zwei der für den deutschen Designpreis nominierten Exklusiv-Wanderstäbe mit Namen "Gemse", die in der Lebenshilfe-Werkstatt Schönemark hergestellt werden. Werkstattleiter Ralf Kammel (links) ließ es sich nicht nehmen, die beiden Wanderer zu ihrem offiziellen Tourstart am Hermannsdenkmal zu begleiten. Von hier aus wanderten Finke und Krause nach Bad Meinberg, um im Blinden-Hotel Quartier zu beziehen, und dann weiter nach Altenbeken, um von dort aus mit dem Zug die Heimreise nach Hannover anzutreten.